Inmitten einer Welt, die von Unsicherheit und Konflikten geprägt ist, setzte die Ausstellung „Will There Ever Be Days?“ ein stilles, aber kraftvolles Zeichen. Am 6. September wurde die Schau in der Galerie Heussenstamm feierlich eröffnet – ein gemeinsames Projekt der Stadt Frankfurt und ihrer Partnerstadt Tel Aviv-Yafo, realisiert in Kooperation mit der WIZO, der Tel Aviv Foundation und der Heussenstamm-Stiftung.
Die Ausstellung zeigte Werke israelischer und deutscher Künstlerinnen und Künstler, darunter Karim Abu Shakra, Nivi Alroy, Ayelet Carmi, Peter Loewy und das Künstlerkollektiv TRaG. Kuratiert von Carmit Blumensohn, thematisieren die Arbeiten das Spannungsfeld zwischen Verlust und Erneuerung, zwischen Schmerz und der Sehnsucht nach Frieden. Der Ausstellungstitel ist einem Gedicht von Leah Goldberg aus dem Jahr 1943 entlehnt – geschrieben in einer Zeit globaler Erschütterung, aber getragen von der Hoffnung auf bessere Tage.
„Will There Ever Be Days?“ ist mehr als eine Kunstausstellung – sie ist Ausdruck einer 45-jährigen Städtepartnerschaft, die sich nicht auf politische Gesten beschränkt, sondern im kulturellen Austausch ihre tiefste Wirkung entfaltet. Die gezeigten Werke sind Zeugnisse einer künstlerischen Auseinandersetzung mit der Gegenwart, aber auch ein Appell an das Verbindende zwischen Menschen, Städten und Nationen. Die Ausstellung war bis zum 27. September 2025 in der Galerie Heussenstamm, Braubachstraße 34, zu sehen.




