Lesung: „Nach so viel Schmerz und Pein – Erste Briefe nach dem Holocaust“

Am 8. Oktober um 19 Uhr, während der Frankfurter Buchmesse, stellen wir in der Jüdischen Gemeinde Frankfurt das Buch „Nach so viel Schmerz und Pein: Erste Briefe nach dem Holocaust“ vor.

Die Briefe wurden von jüdischen Überlebenden unmittelbar nach der Befreiung geschrieben. Sie suchen nach Angehörigen, hoffen auf ein Wiedersehen und versuchen zu begreifen, wer überlebt hat und was verloren ist. Die Briefe erzählen von Verzweiflung und Wut, aber auch von Liebe, Mut, Hoffnung und den ersten Gedanken an ein neues Leben.

Bibiana Beglau und Clemens Schick lesen an diesem Abend aus ausgewählten Briefen. Dr. Robert Rozett, Herausgeber des Buches und ehemaliger Direktor der Yad-Vashem-Bibliotheken in Jerusalem, ordnet die persönlichen Zeugnisse historisch ein.

Musikalisch begleitet wird der Abend vom Klarinettisten Nur Ben Shalom, die Moderation übernimmt Dr. Melody Sucharewicz. Marc Grünbaum, Vorstandsvorsitzender der Jüdischen Gemeinde Frankfurt, eröffnet die Veranstaltung.

  • Das Buch entstand in Kooperation von Yad Vashem, dem Herder Verlag und dem Freundeskreis Yad Vashem e.V. und wurde durch die Alfred Landecker Foundation ermöglicht.
  • Begrenzte Plätze | Anmeldung erforderlich.
  • Im Anschluss laden wir zu einem Empfang ein.