Filmvorführung: „BIBAS“

Foto: Michael Faust

Ein Abend, der nachwirkt.

Am Montag, 5. Oktober 2026, fand im DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum in Frankfurt – die Deutschlandpremiere des Dokumentarfilms „BIBAS: Ermordet, weil sie Juden sind“ statt.

Der Film erzählt die Geschichte einer Familie über drei Generationen hinweg – und von dem, was der Terror der Hamas am 7. Oktober 2023 angerichtet hat. Von Menschen, die an diesem Tag ermordet oder aus ihrem Zuhause nach Gaza verschleppt wurden. Und von einem Verbrechen, für das bis heute die Worte fehlen.

Nach dem Film blieb es im Saal lange still. Viele unserer Gäste waren sichtlich berührt und aufgewühlt.

Im anschließenden Filmgespräch sprachen Regisseurin Mariana Bellini und Produzent Gabriel Ben Tasgal über die Entstehung des Films, über ihre Begegnungen und Gespräche – und über die Schwierigkeit, das Geschehene in Bilder zu fassen.

Besonders bewegt hat uns auch die eindringliche und sehr persönliche Rede von Elya Kraus von Starke Stimmen. Eine große Ehre war es für uns zudem, die argentinische Generalkonsulin María Julia Rodríguez an diesem Abend bei uns begrüßen zu dürfen.

Es war kein leichter Abend. Aber ein wichtiger.

Unser großer Dank gilt Mariana Bellini und Gabriel Ben Tasgal für diesen Film und für das sehr persönliche Gespräch im Anschluss.

Ebenso danken wir dem DFF für die wunderbare Zusammenarbeit sowie unseren Kooperationspartnern Starke Stimmen und der B’nai B’rith Schönstädt Loge Frankfurt. Danke an alle, die diesen Abend möglich gemacht haben – und an alle, die gekommen sind, zugehört und gemeinsam mit uns erinnert haben.

Die Geschichte der Familie Bibas steht für so viele Schicksale des 7. Oktober. Sie darf nicht vergessen werden.