Musikalische Buchvorstellung: Shira – eine Tasche voller Hoffnung
Shira ist ein ängstliches Mädchen aus Frankfurt. Mit einer wundersamen Tasche reist sie in verschiedene Konfliktgebiete der Welt. Dort begegnet sie Kindern, die Angst, Flucht, Verlust und Ausgrenzung erleben. Mit der Kraft der Musik bringt Shira ihnen Hoffnung – und gewinnt dabei selbst den Mut, für andere einzustehen.
Die Reise führt Shira unter anderem in die Ukraine, nach Syrien, in den Iran, nach Israel und Gaza und in die Zeit des Nationalsozialismus. Die unterschiedlichen Schauplätze stehen stellvertretend für Konflikte und Krisen weltweit und machen zugleich deutlich, wie sehr Kinder unter Krieg, Verfolgung, Unterdrückung und Ausgrenzung leiden – obwohl sie am wenigsten für diese Konflikte können.
Die Musik, die aus den jeweiligen Ländern stammt und im gedruckten Buch per QR-Code abspielbar ist, wird vom Duo Duor – Hila Ofek (Harfe) und André Tsirlin (Saxophon) – interpretiert.
In Anwesenheit des Illustrators Christopher Tauber (u.a. die Drei ???)
- Am Donnerstag, 01.10.26 um 18:30 Uhr im Festsaal, Ignatz Bubis-Gemeindezentrum (Savignystr. 66, 60325 Frankfurt am Main).
- Für alle ab 8 Jahren.
- Mit freundlicher Unterstützung der Georg und Franziska Speyer’schen Hochschulstiftung.
- Karten sind hier erhältlich.

SAVE THE DATE: Jüdische Filmtage Frankfurt 2026
In diesem Jahr ist es wieder soweit – unsere Jüdischen Filmtage Frankfurt bringen vom 18.10. – 01.11.2026 jüdische Filmkunst, internationale Stimmen und besondere Geschichten erneut auf die Frankfurter Leinwände. Entdecken Sie unser bisher umfangreichstes Festivalprogramm, treffen Filmschaffende, kommen ins Gespräch und lassen sich überraschen – im Kino, im Festival Hub und an vielen weiteren Orten in der Stadt.
Unser erstmals initiierter Festival Hub im Cinema des 25h Hotel The Trip / Bar Shuka im Bahnhofsviertel ist an sechs Abenden während des Festivals geöffnet und vereint neben Filmvorführungen und Filmgesprächen, eine Festival Pop-Up Bar (ab 19 Uhr für Sie geöffnet). Hier können Sie ins Gespräch kommen, mit anderen Gäst*innen über unser Programm sprechen, und Ihre eigenen Impressionen und Gedanken dalassen.
- Tickets sind hier erhältlich.

DIVE: Figuren- und Objekttheater von Maayan Iungman
Wer sind wir, wenn niemand zuschaut? Welche Rollen spielen wir den ganzen Tag und aus welchen Einzelteilen basteln wir uns unsere Identität zusammen? In Dive taucht Maayan Iungman ab unter die Oberfläche von Persönlichkeit und das mit Pappe und Karton – einem Material, das formbar ist, nachgibt und sich erinnert. Das Stück erkundet die Kluft zwischen dem, was wir sein sollen, und dem, was wir unter der Oberfläche wirklich sind. Es ist ein Stück über Identität, Zugehörigkeit und den fortwährenden Prozess des Erwachsenwerdens.
Im Laufe der Aufführung entsteht ein leiser, fast intimer Dialog zwischen Körper, Objekten und Material. Nahezu wortlos verdichtet sich Bedeutung in Bewegung, Rhythmus und körperlichen Begegnungen. Eine visuelle, sinnliche und poetische Bühnensprache, in der die Stille selbst oft zur deutlichsten Stimme wird.
- Am Mittwoch, 14.10.26 | Beginn erste Vorstellung: 14:00 Uhr | Beginn zweite Vorstellung: 18:00 Uhr | Ort: Junge Theaterwerkstatt am Zoo (Zoogesellschaftshaus), Bernhard-Grzimek-Allee 1, 60316
- Für alle ab 12 Jahren.
- Karten sind hier erhältlich.
- In Kooperation mit der Jungen Theaterwerkstatt am Zoo.

JVHS: Herbst/Winterprogramm 2026
Das neue Herbst/Winterprogramm 2026 ist da: Eine besondere Neuerung ist JVHS Kids. Ab diesem Herbst gibt es erstmals eigene Angebote für Kinder. Den Auftakt machen zwei Kinderkochkurse sowie eine Schreibwerkstatt in den Herbstferien, in der die Teilnehmenden ihre eigenen Geschichten entwickeln und in ein Buch gestalten können.
Außerdem ans Herz legen möchten wir einen Workshop, der als safer space für alle jüdischen FLINTA-Personen angeboten wird. Gemeinsam mit Irina Ginsburg und Michal Schwartze erkundet der Workshop „Jüdischer (Queer)-Feminismus – Role Models, Popkultur und Empowerment“ die vielfältige Welt des jüdischen Feminismus. Historie genauso wie das hier und jetzt spielen eine Rolle. Die eigene Bedeutung und intersektionale Dimensionen wie Rassismus, Class und Queerness spielen dabei genauso eine Rolle mit Fokus auf jüdische Lebensrealitäten. Außerdem wird in einer kreativen Chevruta-Austauschrunde gemeinsam ein praktisches Element gestaltet.
- Karten und Infos zum gesamten Programm finden Sie hier.
