Am 23. März 2026 hat das Jüdische Museum Frankfurt ein historisches Tora-Schild sowie zwei Tora-Aufsätze aus der Werkstatt des Silberschmieds Leo Horovitz an die Jüdische Gemeinde Frankfurt restituiert. Vorstandsvorsitzender Marc Grünbaum nahm die Ritualobjekte entgegen. Anwesend waren zudem Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft der Stadt Frankfurt, sowie Mirjam Wenzel, Direktorin des Jüdischen Museums Frankfurt.


Der Silberschmuck stammt aus der 1938 zerstörten Börneplatz-Synagoge und wird nun – gemeinsam mit dem bereits in Gemeindebesitz befindlichen Anhänger – erstmals seit 88 Jahren wieder als vollständiges Ensemble gezeigt.


Die Restitution unterstreicht die enge Zusammenarbeit zwischen dem Jüdischen Museum Frankfurt und der Jüdischen Gemeinde Frankfurt: Kultusgegenstände kehren an ihren ursprünglichen Ort zurück und werden zugleich im Museum als Leihgabe der Gemeinde der Öffentlichkeit zugänglich gemacht – ein wichtiges Zeichen von Erinnerung und gemeinsamer Verantwortung.


